Früher waren Haussegen beliebte Mittel um ein Maximum von Glück und Segen ins Haus zu bringen

"Tritt ein und bring das Glück hinein", ist ein altbekannter Türspruch. Vom Glück habe ich ja bereits geschrieben und wer will es nicht "das Glück". In diesem Blog geht es darum wie früher Segenssprüche an der Hauswand, beim Eingang oder in der guten Stube aufgehängt wurden und wie wir dies in unsere heutige Zeit passend umsetzen können.

Früher waren Haussegen beliebte Mittel um ein Maximum von Glück und Segen ins Haus zu bringen. Im 19. Jahrhundert wurden die Segenssprüche direkt an die Hausmauer, unters Dach oder über die Eingangstür geschrieben. Häufig sieht man auch an alten Häusern die Variante, dass die Segenssprüche in Holzbalken geschnitzt wurden. Später gab es sie in Holztafeln geschnitzt oder aufgemalt. Ein beliebtes Hochzeitsgeschenk von Nachbarn, Onkel und Tante waren gestickte Segenssprüche, die in der guten Stube oder beim Eingang aufgehängt wurden. Wurde nun in diesem Haus so arg gestritten, dass die Bilder an den Wänden wackelten, so hing auch der Haussegen schief.

Eine auch bekannte Form von Haussegen ist das "C+M+B" das mit der jeweiligen Jahreszahl am Dreikönigstag über der Haustür mit Kreide geschrieben wird. Im Volksmund bedeuten die drei Buchstaben Kaspar, Melk und Baltasar.  Diese Aussage ist aber nicht korrekt. Die drei Buchstaben kommen aus dem lateinischen und sind eine Abkürzung für den Spruch "Gott segne dieses Haus".  Das es jeweils am 6. Januar angebracht wird kommt nicht von ungefähr. Mit dem 6. Januar finden die alten, heidnischen Raunächte ihren Abschluss und das neue Jahr beginnt endgültig.  Daher kann dann der Haussegen auch wieder erneuert werden.

Dass gute Gedanken und Worte uns beeinflussen, ist uns heute bekannt. Man könnte es mit positiven Affirmationen umschreiben. Der japanische Parawissenschaftler und Alternativmediziner Masaru Emoto hat es zum Beispiel mit seinen eindrücklichen Wasserbildern aufgezeigt. Ein guter Spruch, ein positiver Gedanke wirkt sich daher immer auch auf die Schwingung des Hauses aus. Wird er noch an einem energetisch-strategisch guten Ort wie beim Hauseingang oder an Orten an denen man sich oft aufhält platziert, prägt er sich besonders gut in unser Unterbewusstsein ein. Ähnlich wie eine Akupunktur Nadel wird der Spruch gezielt ausgewählt, platziert und wird so wirksam.

Praxistipp:

Gute Sprüche finden bei uns in Form von Wall Tattoo besonders Anklang. Sie können zum Beispiel im Eingangsbereich platziert werden und uns so täglich an unsere gewünschte Affirmation erinnern. Es sind aber nicht nur Texte, sondern auch Symbole die wirksam sind. Im Eingangsbereich aussen eignen sich hier alle Symbole die für uns persönlich positiv wirken. Sei dies nun ein kleiner Engel, eine Sonne, ein schöner Stein, ein Blumenmotiv oder was immer uns glücklich macht.