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Räuchern

15.12.2015

 

 

Jetzt nahen sie wieder, die Rauhnächte!

 

Die Nachfrage nach Räucherboxen und Räucherterminen zeigen nicht nur, dass bald Weihnachten ist, und alle auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken sind, sondern auch das Bedürfnis haben, diese Zeit besonders zu gestalten.

 

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist eine besonders magische Zeit. Sie wurde bereits im frühen Altertum zelebriert. Es ist die Zeit zwischen den Jahren, die Niemandszeit, die Übergangszeit. In diesen Tagen schritt in der frühen Geschichte Gott Wotan oder auch Odin über den Himmel und das Tor zur Anderswelt stand offen. Ihre Überbleibsel finden wir im amerikanischen Santa Claus der, wie Wotan oder Odin, mit Bart und Mantel und neu bequeme mit dem Schlitten über den Himmel reitet.

Die Rauhnächte, oder Rauchnächte wie sie oft auch genannt werden, bezeichnen die 13 Nächte und 12 Tage zwischen dem 24. Dezember und 6. Januar. Die geistige Welt erwacht und zieht umher. Mit Altem wird abgerechnet und Neues kann vorbereitet werden. Woher das Wort "Rauhnächte" kommt ist nicht restlos geklärt. Eine Erklärung ist, dass es aus dem Wortstamm "ruch" (haarig) kommt und die Tierfelle bezeichnet, mit denen Umzüge veranstaltet wurden, um die bösen Geister zu vertreiben. Die wilden Gestalten zogen in diesen Nächten durch die Dörfer um Gerechtigkeit zu üben, Betrug offen zulegen und vor Lug zu warnen.

 

Das mit dem Tierfell lasse ich lieber, aber mit einer Räucherschale sieht man mich auch ab und zu herumziehen. Es ist eine gute Zeit um die alten Energien auszuräuchern und das neues Jahr vorzubereiten. Räucherungen können aber nicht nur in den Rauhnächten, sondern immer bei Veränderungen gemacht werden. Sei dies nun bei einem Umzug, zum Beginn einer neuen Beziehung, nach Krankheiten oder was es sonst halt noch für Umbrüche im Leben gibt.

Die Rauhnächte haben aber auch noch eine andere, besondere Bedeutung:

Es gibt eine Legende die besagt, dass was man in den 12 Nächten ab dem 24.12. träumt sich in den nächsten 12 Monaten bewahrheiten wird. Das heisst, die erste Nacht entspricht dem Januar, die zweite dem Februar und so weiter. Jedes Jahr lege ich mir ein kleines Notizheft auf den Nachttisch und........ die Seiten bleiben leer. So sehr ich mich auch bemühe, meine Träume liegen zu tief und ich erinnere mich am Morgen jeweils nur vage oder gar nicht mehr. Wenn ich aber auf das vergangene Jahr zurückblicke, habe ich nicht das Gefühl, dass die Zeit leer war. Sie war gefüllt mit vielen grösseren und kleineren Ereignissen und hätten mehr als genug Stoff für 12 Traumnächte geboten. Vielleicht klappt es ja dieses Mal! Probieren Sie es doch auch!

 

Was ich aber ohne Blick in die Träume weiss ist, dass ich mich wieder auf viele interessante, inspirierende und freundschaftliche Begegnungen in der Feng Shui Praxis freue, und ihnen, liebe Leserinnen und Leser, von Herzen das Beste für 2016 wünsche.

 

Praxistipp:

Räuchern ist gar nicht so schwierig und jetzt ist die Zeit ideal. Farfalla hat ein tolles Angebot an Räuchersachen. Die Mischung "Atmosphärenreiniger" ist besonders zu empfehlen. Möchten Sie nicht in eine Räucherschale investieren, kann auch ein Blumentopfuntersatz verwendet werden. Es empfiehlt sich in dem Fall, eine hitzebeständige Unterlage (Kochtopfuntersatz) unter die Schale zu schieben, um Brandflecken auf dem Parkett zu vermeiden.

Das Schlafzimmer -alles andere als langweilig

13.11.2015

 

                                                                                               Das typische Schlafzimmer?

 

Das Schlafzimmer – alles andere als langweilig

Das Wohnzimmer wird oft hochwertig und aufwendig eingerichtet, während das Schlafzimmer ein eher praktisches bis kümmerliches Dasein fristet. Der gesunde und erholsame Schlaf, wie auch die Partnerschaft, sind aber wichtig und sollten in diesem Raum ihre Energie bekommen.

Diese Woche war ich für eine Farbberatung bei einer Kundin. Sie hat genug von weissen Wänden. Es soll etwas Neues, Harmonisches entstehen. Wir gehen von Raum zu Raum und besprechen ihre Wünsche und Anliegen. Als wir das Schlafzimmer betreten, bin ich erstaunt und erfreut. Der Raum wirkt sehr behaglich und äusserst harmonisch. Es ist ein Schlafzimmer wie in einem der perfekten Glanzmagazine, mit dem Unterschied, dass es aber eine sehr persönliche Note hat. Liebevoll und mit viel Umsicht ist der Raum mit Textilien und einigen wenigen Dekogegenständen gestaltet. Er wirkt nicht überladen und fertig eingerichtet. Als ich sie darauf anspreche meint sie verwundert, das hätte ich doch so in meinem Ratgeber empfohlen. Sie habe nur umgesetzt was dort stehe. Ihr sei eine harmonische und liebevolle Beziehung wichtig, und da das Schlafzimmer für das Thema Beziehung und Partnerschaft stehe, gebe sie sich mit diesem Raum besonders Mühe.

 

Auf der Rückfahrt zum Büro (vermutlich in der Fahrtrance, siehe Blogg Oktober) überlege ich mir wie unser Schlafzimmer aussieht und was ich dort noch verbessern könnte. Die überzeugenden und schlichten Worte der Kundin haben mir bewusst gemacht, dass eine harmonische Beziehung nicht selbstverständlich ist. Es muss immer wieder daran gearbeitet werden. Im Innern, sprich an der eigentlichen Beziehung, wie auch im Äussern, braucht es immer wieder kleine Veränderungen und Anpassungen um eine Partnerschaft lebendig zu erhalten.

 

Ich werde wohl wieder mal meinen Ratgeber durchlesen und kritisch durch das eigene Schlafzimmer gehen. Für meine Kundin haben wir eine wunderschöne Farbnuance in „terracotta“ gefunden.Sie wird bestens in ihr Schlafzimmer passen, bis sie es irgendwann wieder umsichtig und achtsam ändern wird.

Praxistipp:

Auf meiner Homepage befindet sich ein Ratgeber über die Gestaltung vom Schlafzimmer zum Herunterladen. Möchte man den Raum besonders in dieser eher trüben Jahreszeit kuschliger gestalten, so eignet sich Biberstoff (Flanell) besonders gut. Wird sie in einem Uniton gewählt und mit bunten Zusatzkissen dekoriert, entsteht einfach und wirkungsvoll ein "neues" Schlafzimmer.

                                                                                           ein paar Kissen, Farben....et voilà

Der Feng Shui Energie-Fluss

12.10.2015

Liebe Leser und Leserinnen

Jetzt geht es also los! Hier soll ein Blog entstehen. Erst mal liegt ein weisses Blatt Papier vor mir und auch die Wordseite ist noch jungfräulich leer.

Als die Idee von einem Blog an mich herangetragen wurde, war mein erster Gedanke: "Was soll ich schon zu schreiben haben, dass die Welt interessieren könnte. Zeit habe ich auch kaum. Nicht zu vergessen meine Abneigung gegen Komaregeln und den Genitiv ignoriere ich auch regelmässig. Nein Blog schreiben kann ich nicht, will ich nicht, soll ich nicht!". Aber wie es dann halt so geht, hat sich ein Gedanke mal eingeschlichen und hält sich immer hartnäckiger fest. Auf den, zum Teil längeren, Autofahrten zu Kunden entstehen erste Ideen und aus dem "nein" wird ein "man könnte es ja probieren" und schliesslich "wow, das hat Potential".

Ja, dann starten wir doch. Die Idee von diesem Blog ist ein wenig aus meiner Praxis zu plaudern und Sie liebe Leser zu motivieren das eine oder andere zu Hause selber umzusetzen. Ich freue mich auf Kommentare, Anregungen und Wünsche.

Warum kommen bei langen Autofahrten gute Ideen?

Feng Shui hat immer mit " im Fluss sein" zu tun. Ist man „im Fluss“ oder wie man heute so schön sagt im „Flow“, dann geht alles leichter von der Hand. Dieser (Energie-)Fluss ist ein wesentlicher Punkt in meiner Beratung. Fliesst die Energie im Raum optimal, so empfindet man die Umgebung als harmonisch und kraftvoll. Staut sich die Energie, so empfinden wir die Räume als unangenehm und blockierend.

Dieser Energiefluss kann man sich wie ein echter, wasserführender Fluss vorstellen. Einen sprudelnden Bach empfinden wir belebender und inspirierender als wenn er staut und verschmutzt ist. Strassen und besonders die Autobahnen wirken auch wie Flüsse. Nicht umsonst spricht man vom Verkehrsfluss. Fährt man nun längere Zeit in einem gleichmässigen Tempo, übernimmt man diesen Fluss. Da der Körper dabei eher unbeweglich ist, verstärkt sich der Gedankenfluss und lässt neue Ideen entstehen. In der Fachwelt spricht man in solchen Situationen von einer Fahrtrance. Die beiden Hirnhälften arbeiten in diesem Zustand optimal miteinander und ein Gedanke führt zum nächsten. So entstehen neue, kreative Ideen!

Nein, ich will niemand ermuntern nun ins Auto zu steigen und sinnlos in der Gegend rumzufahren, nur um auf neue Ideen zu kommen. „Im Fluss sein“ kann man auch auf einem längeren Spaziergang. Bewegt sich der Körper im gleichmässigen Rhythmus so entsteht der gleiche Effekt und es ist gesünder und umweltschonender. Es ist auch naheliegend, dass in der Lehre des Feng Shuis (ein Genitiv und ich habe es gemerkt!) diese Energie dem Element Wasser zugeordnet wird. So gibt es auch Leute, da gehöre ich dazu, die haben Ideen und Gedankenblitze unter der Dusche oder beim Schwimmen. Wer es etwas trockener mag, dem sei der untenstehende Tipp von einem erfahrenen Geomanten empfohlen.

Praxistipp:

Keine Blitzgedanken und zündende Ideen? Hier schafft ein Blitzholzwasser Abhilfe:

Ein Stück Holz, das von einem Blitz getroffen wurde, mindestens 20 Minuten in ein Glas Wasser einlegen und das Wasser anschliessend trinken. Wasser ist ein guter Informationsträger und nimmt in dieser Zeit die zündende und kraftvolle Energie des Blitzholzes auf.

Viel Spass beim Ausprobieren!

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