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7 Fragen die ich im Interview mit "etextera "beantwortet habe

15.02.2021

Wer steckt hinter der Feng Shui Praxis? Hier 7 Antworten zu persönlichen Fragen.

Welches Zitat berührt Sie besonders und weshalb?

In meinem Büro hängt der Spruch: «Natürlich führe ich Selbstgespräche, manchmal braucht man einfach eine Expertenmeinung.» Das hat mir mein Mann geschenkt, weil ich angeblich oft mit mir selbst spreche. Mir gefällt diese Aussage aber auch, weil sie ein Gefühl von gutem Selbstbewusstsein vermittelt. Als Frau und selbstständige Unternehmerin braucht es das immer wieder.

Was ist aus Ihrer Sicht nötig, um erfolgreich zu werden?

Wenig, aber von dem ganz viel: Leidenschaft für das, was man tut.

Was schätzen Sie an Ihrem Beruf?

Die Vielfältigkeit. Heute ein Neubau einer jungen Familie, morgen die Farbgestaltung in einem Personalbüro und nächste Woche eine Renovation in einem Pflegeheim. Die Vielfältigkeit zeigt sich aber auch örtlich. Ich entdecke immer wieder schöne Orte. Wussten Sie, dass es ein Obergottsbühl gibt? Ich auch nicht. Ich lerne immer wieder für mich unbekannte Orte kennen, die aber für andere Menschen Heimat sind.

Haben Sie früher gedacht, dass Sie einmal das tun werden, was Sie heute tun?

Nein, definitiv nicht. Ich wusste ja nicht einmal, dass es das gibt. In den ersten Jahren musste ich in meinem Umfeld auch immer wieder erklären, was ich überhaupt mache. Ursprünglich wollte ich Berufsberaterin werden. Die Beratung ist geblieben, nur geht es nun neben dem Menschen auch um seinen Raum.

Was stört Sie an den Sozialen Medien?

Die Möglichkeit, überall einen Kommentar zu hinterlassen. Die Personen, die hier schreiben, haben meist eine festgefahrene Meinung, und ein konstruktiver Austausch ist selten möglich. Die Meinung ist längst gebildet, und man will sich nur bestätigt wissen.

Wer oder was inspiriert Sie?

Schöne Räume, besonders alte renovierte Hotels aus dem 20. Jahrhundert und Restaurants. Aber auch der achtsame Blick im Alltag. Da können die verschiedenen Grünschattierungen eines Broccolis oder die neue Handtasche meiner Freundin schon mal eine Anregung für eine Farbgestaltung sein.

Wann kommen Ihnen die besten Ideen?

Beim Autofahren oder Duschen! Ich habe sogar meinen ersten Blogartikel ((Link: http://www.fengshui-praxis.ch/feng-shui-energie-fluss )) darüber geschrieben.

Zur Person

Sonja Bucher, Geschäftsführerin der Feng Shui Praxis

Sonja Bucher ist Feng Shui Beraterin SIEF, Farbdesignerin mit eidg. Fachausweis und Interior Designerin, zudem hat sie zahlreiche Weiterbildungen im In- und Ausland absolviert. Im Jahr 2000 hat sie sich mit ihrer Feng Shui Praxis ((Link: www.fengshui-praxis.ch)) selbstständig gemacht. Sonja Bucher ist darauf spezialisiert, harmonische und kraftvolle Orte zu gestalten. Bei Feng Shui geht es um mehr als reine Raumgestaltung, Standardfarbkonzepte oder Möbel zu wählen. Design und Modeströmungen dürfen ihren Platz haben; dabei ist es Sonja Buchers Ziel, dem Menschen einen Ort zu schaffen, der auf ihn und seine Bedürfnisse abgestimmt ist.


Was bringt uns der Ochse im 2021?

3.02.2021

Was bringt uns der Metall - Ochse im 2021?

Einmal nach Feng Shui eingerichtet, für immer eingerichtet? Leider nein!

Jedes Jahr bringt auch zeitliche Aspekte in unser Leben die uns fördern und fordern können. Diese jährlichen Zyklen werden nach dem Solarkalender errechnet und beginnen jeweils um den 4. Februar. Mit kleinen Massnahmen können diese Zyklen im Raum harmonisiert oder positiv verstärkt werden.

Nun braucht es erst mal etwas Geduld und Ausdauer. Das hört man selten gern, aber entspricht genau dem Charakter des Metall-Ochsen. Schnelle Entscheidungen und spontane Handlungen sind nicht gefragt. Es ist die Zeit der Übergangs, der Planung und der Zielsetzung. Jetzt ist es gut sich auch mal zurückzuziehen und einen klaren Blick für das Wesentliche zu bekommen. Wer jetzt in der Ruhe und Besonnenheit bleibt, legt Grundsteine für den kommenden Erfolg.

Was bedeutet ein Zuhause?

3.02.2021

Ein Zuhause hat jeder, aber nicht alle verstehen das gleiche unter einem Zuhause. Hier ein paar Gedanken dazu wenn der Raum ein Zuhause wird.

Es ist der Ort, an dem wir uns fallen lassen dürfen und ganz persönlich entfalten können. Es ist auch der Ort, um unseren Akku aufzuladen. Wir kommen heim, schliessen die Türe und das Draussen bleibt ausgesperrt. Hier kann ich ganz mich selbst sein. Die Vorstellung aber, dass wir zu Hause anders sind als draussen, ist trügerisch. Letztendlich nehme ich mich immer selbst mit, egal wo ich bin. Was uns widerfährt, ist nicht Zufall oder Schicksal, wir selbst sind das auslösende Element. Was in uns ist, was wir denken und fühlen, das spiegelt sich in unserem Tun und damit auch in der Einrichtung der eigenen vier Wände wider. Unser Zuhause ist ein Abbild unseres Seelenzustandes, weil wir wohnen, wie wir sind. Dabei ist Wohnen etwas, das in der Menschheitsgeschichte sehr neu ist. Noch im Mittelalter war das Haus kein privater, sondern ein öffentlicher Ort. Niemand machte es sich auf einem Stuhl bequem. Der Stuhl war ein Symbol der Autorität. Ähnliches gilt für das Bett. Heute ist es ein Ort der Intimität. Früher wurde es geteilt und oft von so vielen Leuten gleichzeitig benutzt, dass man nur sitzend schlafen konnte. Erst im 18. Jahrhundert wurde das Haus mehr als bloss ein Schutz vor Wetter und Feinden. Man erkannte den Lebensort als etwas Privates, das hauptsächlich der Familie vorbehalten war. Die Vorstellung von Haus und Wohnung, wie wir sie heute kennen, ist hauptsächlich im 20. Jahrhundert entstanden. Sie bieten uns alles, was heute ein Zuhause ausmacht: Schutz, Privatheit und auch Ausdruck der Persönlichkeit. Sie vermitteln nach aussen: Schaut, das ist mein Zuhause, das bin ich.

Praxistipp:

Veränderungen in unserer Umgebung können sich direkt auf unser Leben auswirken. Wir sollten daher unser Umfeld genau unter die Lupe nehmen und das Haus oder die Wohnung als Spiegelbild der Seele betrachten. Wird man sich dieser Bedeutung bewusst, wird aus oberflächlichem Wohnen eine bewusste Lebensgestaltung. Machen wir uns auf zu kleineren oder grösseren Veränderungen.

Sieben Ideen wie du in deinem Zuhause mehr Ruhe findest

5.01.2021

Mit dem neuen Jahr beginnt oft der übliche Alltagsstress und wir vergessen, dass wir auch Zeit und eine Ort zum Auftanken und entspannen brauchen. Hier ein paar Tipps die dir den nötigen Abstand zu gestressten Momenten bringen können.

1. Gestalte dein Schlafzimmer um

Alles was hier nicht hingehört sollte nun entfernt werden. Was immer Platz hat sind zusätzliche Kissen, Decken und sanftes Licht. Ein ruhiges und aufgeräumtes Schlafzimmer hilft vom Alltagsstress runterzukommen und kann auch tagsüber mal ein idealer Rückzugsort sein. Ein Schlafzimmer sollte immer analog sein. Alles was ein Bildschirm hat gehört nicht hierher.

2. Mach den Balkon auch im Winter zu einem Blickpunkt

Der Blick auf den Balkon sollte so sein, dass er auch im Winter eine erfreuliche Sache ist. Sind die Weihnachtsdekorationen weggeräumt wirkt dieser Platz oft eher trist. Es gibt sehr schöne Gehölze die auch im Winter attraktiv sind. Laternen, Figuren oder auch Vogelhäuschen. Erlaubt ist alles was gefällt und ein Lächeln aufs Gesicht lockt.

3. Beruhige Geist und Seele mit Düften


Natürliche, ätherische Öle beleben einen Raum und bringen je nach Öl die gewünschten Energien in den Raum. Auch ein Bad ist eine Möglichkeit eine sinnlichen Erfahrung über den Duft zu machen. Probiere mal ein paar Tropfen Eukalyptusöl, um die Lungen zu öffnen oder beruhigenden Lavendel zum Schlafengehen. Gibst du das Öl ins Wasser wenn die Wanne halbvoll ist, dann erfüllt der Duft den ganzen Raum.

4. Jeden Tag kommt etwas weg


Jeden Tag ein Ding zu entsorgen kann längfristig zu einem Zuhause führen, das leicht, geräumig und entspannend wirkt. Ein neues Jahr ist immer ein guter Zeitpunkt eine Entrümplungsaktion durchzuführen. Es geht aber auch im Kleinen. Welche Räume stressen dich am meisten? Dann beginne dort.

5. Feuer

Ob Kerzen Kamin oder Orfen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt Feuer im Raum einzusetzen. An Kerzenlicht sollte man nicht sparen. Für einmal gilt je mehr umso besser. Dazu eine Kuscheldecke, Ein Lieblingsgetränk und ein gutes Buch. So wird aus deinem Wohnzimmer eine Ruheoase.

6. Probiere eine Meditation aus

Wer bis jetzt noch nicht meditiert hat, sollte es mal probieren. Es ist die beste Möglichkeit mehr Ruhe zu finden. Raummässig brauchst du nicht viel, ein Plätzchen an dem du deine Ruhe hast, eine bequeme Sitzgelegenheit und etwas gedämpftes Licht reicht. Im Internet findest du viele geführte Mediationen. Sie helfen dir beim Einstieg.
Wenn du bereit bist, finde eine angenehme Sitzposition, schliesse deine Augen und konzentriere dich auf deinen Atem.

7. Jetzt ist Shopping Time

Mach mal einen Stopp in deinem Alltag und mache eine Shoppingtour in ein Möbelgeschäft. Ohne Druck unbedingt etwas anschaffen zu müssen. Einfach ein bisschen flanieren. Jetzt ist Sale und evtl. findest du ja etwas das perfekt bei dir passt. Wenn nicht, auch gut. Du siehst einfach mal wieder was Trend ist und bekommst Inspirationen.

Der Balkon - eine runde Sache Teil 2

3.06.2020

Die letzten Jahre haben sehr vieleckiges in Sachen Ausseneinrichtung gebracht. Tische, Stühle, sogar Armlehnen wurden schmerzhaft kantig designt. Der Trend kehrt nun um und dies kommt der Gestaltung von unserer Seite sehr entgegen.

Wer bereits ältere Blogs von mir gelesen hat, kennt das Prinzip von Yin und Yang. Es hilft uns einen Ort entsprechend seine Nutzung zu gestalten.

Zur Erinnerung hier eine kurze Erklärung: Yin und Yang kommen aus dem Daoismus und erklären das Prinzip der Dualität aus der alles entsteht. Alles kann diesen beiden Polen zugeordnet werden. Yin ist unter anderem die Ruhe und die Entspannung. Yang ist die Aktion und die Lebendigkeit. Möchte man den Balkon zu einem Ort der Ruhe und Entspannung machen, braucht es vorwiegend auch Materialien die dem entsprechen. Yin-Qualitäten haben runde Formen, weiche Materialien, sanftes Licht. E voilà, da haben wir schon die Zutaten für den perfekten entspannten Balkon. Wer sich jetzt in Einrichtungsgeschäften, Baumärkten und im Internet umgeschaut, wird genau solche man Accessoire finden. Yin ist voll im Trend.

Praxistipp:

Runde Formen: Warum nicht mal ein runder Tisch? Runde Blumentöpfe gibt es (wieder) in vielen Farben und Materialien. Und auch die Lounge muss nicht mehr zwingend eckig sein.

Weiche Materialien: Bei der grossen Auswahl an Kissen kein Problem. Oder wie wäre es mit einem (runden) Outdoor Teppich oder einer Hängematte?

Sanftes Licht: Kerzen, Kerzen, Kerzen! Aber auch Laternen und Solarlampen bringen die richtige Stimmung.

Ich wünsche euch einen entspannten Sommer.

Jetzt geht es los...., der Balkon ruft! Teil 1

17.03.2020

Kaum steigen die Temperaturen Richtung Frühling, steigt auch die Vorfreude den Balkon wieder für die kommenden Monate einzurichten. Jetzt ist die richtige Zeit zum Planen und Träumen

Ein paar vertrocknete Blumen in eingepackten Töpfen. Die Laterne hat vom Wintersturm ein Glas kaputt und die beiden Stühle mit den Schaffellen wirken irgendwie deplatziert. Sobald der Frühling kommt, wird der Balkon wieder ein zusätzliches Wohnzimmer das von allen gerne angenommen wird. Kundenanfragen kommen nun wieder nicht nur für die Innenräume, sondern auch die Gestaltung vom Balkon und Garten hat jetzt wieder eine hohe Priorität. Etwas was mich sehr freut! Hier kann man sich in der Gestaltung einfach noch ein bisschen mehr ausleben als in den Innenräumen. Pflanzen, Farben und Dekorationen sind meistens etwas üppiger und wirken nicht so schnell überladen wie im Wohnzimmer.

Bei mir persönlich heisst das immer wieder: neues Jahr, neue Chance. Welche Farbe darf es denn dieses Jahr sein? Die regelmässige Blogleserin erinnert sich vielleicht noch an meine „Pink-Phase“ (siehe Blog Mai 16). Die ist vorbei. Die Stuhlkissen sind nun grün und was jetzt noch fehlt ist eine zusätzliche Kontrastfarbe für Deko und Kissen. Ich glaube dieses Jahr wird es schlicht. Ich liebäugle schon länger mit einem Balkonteppich und einer Ständerlampe. Der Entscheid fällt daher auf schwarz-weiss.  Mit diesen beiden starken Kontrastfarben kann eigentlich kaum etwas schief gehen. Und der Teppich mit seinem Ornament wird der Blickpunkt. Der Rest hält sich eher zurück. Die Pflanzen dürfen blühen, aber im Vordergrund werden das Blattgrün und die Blattformen sein.

So, da träum ich nun mal weiter und freue mich dann wenn die Läden wieder offen sind. In der Zwischenzeit ist jetzt die Gelegenheit alles gründlich zu putzen.

Praxistipp:

Auf dem Balkon darf zwar alles etwas üppiger sein, aber üppiger heisst nicht konzeptlos. Am besten schaut man im Frühjahr mal was noch vorhanden und einsatzfähig ist und entscheidet sich dann für eine Farbe, eine Form oder ein Thema dass sich durch die ganze Gestaltung durchzieht.

Was bringt uns die Ratte im 2020?

6.02.2020

Was bringt uns die Metall - Ratte im 2020?

Einmal nach Feng Shui eingerichtet, für immer eingerichtet? Leider nein!

Jedes Jahr bringt auch zeitliche Aspekte in unser Leben die uns fördern und fordern können. Diese jährlichen Zyklen werden nach dem Solarkalender errechnet und beginnen jeweils um den 4. Februar. Mit kleinen Massnahmen können diese Zyklen im Raum harmonisiert oder positiv verstärkt werden.

Ein mächtiges Jahr beginnt! Die Metall-Ratte bewegt und bringt einschneidende Umwälzungen.  Das 2020 ist ideal für Entscheidungen, Umstrukturierung und Neuorganisation. Viel spielt sich jetzt über den Kopf ab. Ein ausgeprägter Hang zu allem Materiellen kommt jetzt zum Ausdruck. Genuss und Fülle wirken wie ein Magnet. Neben diesen sichtbaren, und zweifelsohne schönen Dingen, sind wir aber gefordert unsichtbare Herz- und Gefühlseite nicht zu vernachlässigen.

Auf Tuchfühlung mit unserem Zuhause

6.03.2019

Auf Tuchfühlung mit unserem Zuhause

Bereits im frühen Stadion eines Embryos entwickelt sich der Tastsinn und es ist der Sinn der auch im Alter noch am längsten erhalten bleibt. Unsere Umgebung mit den Händen zu erfassen ist so normal, dass wir es gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. Die Kaffeetasse am Morgen fühlt sich anders an als die Türklinke und die Computertastatur ist so vertraut, dass wir beim Kauf einer anderen uns richtig umgewöhnen müssen. Alles ist selbstverständlich und oft unbewusst. Interessant ist das Wort „begreifen“, es hat den Tastsinn mit dem „etwas verstehen“ in ein einziges Wort gepackt. Kleinkinder nehmen alles in die Hand, wollen es berühren um zu begreifen. Betagte Menschen berühren oft ihre Umgebung mit den Händen, streicheln die Stuhlehne oder fahren über die Decke die auf ihren Beinen liegt. Der Tastsinn ist ein wichtiger Sinn und die Haut mit ihren Nervenzellen unsere flächenmässig grösste Möglichkeit mit der Umwelt Kontakt aufzunehmen.

Was hat das nun mit der Einrichtung zu tun? Warum ein Blog über den Tastsinn? Was unsere Haut berührt, berührt uns. Was sich gut anfühlt, tut uns gut. Unsere Umgebung wird manchmal als dritte Haut bezeichnet. Wie ist diese Haut? Berührt sie uns positiv?

Wohnen passiert mit dem gesamten Körper. Wir gehen barfuß über den Boden, liegen mit nackten Beinen im Bett, lehnen uns an Möbel, Türen, Wände an. Je nach Körperteil nehmen wir Oberflächen auch unterschiedlich wahr. Wenn es nun darum geht etwas auswählen, ist es gut wenn man sich vorgängig Gedanken gemacht hat, wie und womit man berührt werden möchte. Bei einem Arbeitsplatz hat man die Unterarme im Kontakt mit der Tischplatte. Möchte ich es eher kühl und erfrischend? Oder soll es eher warm und weich sein? Je nach dem könnte das Material Glas, Kunststoff oder Holz sein.

Mein Sofa: mag ich kühles Leder oder eher weicher Stoff? Gehen Sie auf Tuchfühlung mit ihren bestehenden Materialien im Raum, was passt, was nicht? Was könnte mit einem zusätzlichen Accessoire verändert werden? Ein Plaid aus Seidenstoff bringt Kühle, ein Schreibtischunterlage aus Leder Wärme. Je nach Material kann sich die Wirkung auf uns stark verändern.

Sich Zeit nehmen bei der Auswahl bewährt sich auf jeden Fall. Neben Optik, Preis und Funktion ist es auch gut einen Moment die Augen zu schliessen und sich ganz auf den Tastsinn zu besinnen. Möchte ich so berührt werden? Im Sinne von Yin und Yang (siehe früherer Blog) ist es auch gut, sich mit den verschiedensten Materialien zu umgeben und so eine ausgewogene Mischung und eine lebendige Raumwirkung zu schaffen. Weich, hart, rauh, glatt, kantig, rund. Es gibt so viele Möglichkeiten den Raum über Berührung zu erfassen.

Wer sich mit Pflanzen umgibt....

12.05.2019

Wer sich mit Pflanzen umgibt, lebt mitten im Glück (Chao-Hsiu Chen, chin. Autorin, Musikerin, Feng Shui Expertin)

Bevor es im Garten und auf dem Balkon mit den Pflanzen so richtig los geht, lohnt es sich auch einen Blick auf die Zimmerpflanzen zu werfen. Die trockene Luft und das wenige Licht des Winters setzt ihnen jeweils arg zu. Eine Auffrischungskur kommt jetzt gerade recht.

Immer wieder darf ich bei Veranstaltungen und Vereinen Vorträge zu verschiedensten Themen halten. Einer meiner Lieblingsvorträge heisst „Feng Shui und Pflanzen“ und trägt den Untertitel „Was der Gummibaum über seine Bewohner aussagt“.

Unsere Zimmerpflanzen werden oft nur als Dekorationsmittel im Raum verstanden. Vielleicht ist noch bekannt, dass sie helfen das Raumklima zu verbessern, da sie für mehr Feuchtigkeit und bessere Luft sorgen. Aber wussten Sie dass es Pflanzen gibt

die sehen?........ die riechen?.......... die sich bewegen?........die fühlen?.......... die schmecken?........ die hören?

Interessant! Und das ohne Augen, Nase, Beine, Mund oder Ohren. Wer genaueres wissen will dem sei der Film „Erlebnis Erde – Kluge Pflanzen“ empfohlen. https://www.youtube.com/watch?v=c2E_SaBAvIY

Zimmerpflanzen sind also nicht nur Dekorationsobjekte, sondern stille Mitbewohner. Sie alle haben verschiedene Charakteren. Wir gehen mit unseren Pflanzen eine Wohngemeinschaft ein. Und so wie ich meine WG Mitbewohner genau anschaue und mir überlege, ob ich mit ihnen zusammen Herd und Bad teilen möchte, so sollte man sich auch überlegen mit welchen Charakteren von Pflanzen man sich sein Zuhause teilen möchte. Ein Kaktus hat nun mal eine andere Ausstrahlung als eine Orchidee, und ein Bubikopf ist anspruchsvoller als ein Einblatt.

Es gibt Pflanzen die sich für unsere Umgebung besonders gut eignen. Hier sind vier besonders freundliche und pflegeleichte Mitbewohner vorgestellt:

 


                    

Der Geldbaum

Die Grünlilie

Der Gummibaum

Der Geldbaum ist das  Symbol für Reichtum und daher eine beliebte Feng Shui Pflanze. Sie ist aber auch der „gute- Laune-Baum“ und bringt Freude in den Raum.

Früher überall zu Hause, trifft man sie heute eher selten an. Sie ist das Symbol für Kreativität und hilft uns in festgefahrenen Zeiten weiter.

 

 

 

Gutmütig und sparsam lässt der Gummibaum viel über sich ergehen. Er ist der grosse Schaffer im Hintergrund und hilft in Erholungsphasen sich besser entspannen zu können.

 

Praxistipp:

Nach dem Umtopfen und Düngen lohnt es sich ein paar Bachblüten–Notfalltropfen ins Giesswasser zu mischen und die Pflanzen so besser an die neue Situation zu gewöhnen. Bachblüten-Notfalltropfen sind allgemein geeignet um kränkliche Pflanzen zu unterstützen und sollten auf dem Regal direkt neben dem Blumendünger stehen.

Was bringt uns das Schwein im 2019?

5.02.2019

Was bringt uns das Erd – Schwein im 2019?

Einmal nach Feng Shui eingerichtet, für immer eingerichtet? Leider nein!

Jedes Jahr bringt auch zeitliche Aspekte in unser Leben die uns fördern und fordern können. Diese jährlichen Zyklen werden nach dem Solarkalender errechnet und beginnen jeweils um den 4. Februar. Mit kleinen Massnahmen können diese Zyklen im Raum harmonisiert oder positiv verstärkt werden.

Dieses Jahr sind wird im Einfluss vom Erd – Schwein. Wir kennen das Schwein als Zeichen des Glücks. Es bringt Zuversicht und Optimismus. Das Element Erde wiederum bildet den Nährboden für Wachstum und Stabilität. Es steht für langsame und moderate Veränderungen.  Die Verbindung der nährenden Erde und der Lebensfreude des Schweins wirkt sich auf uns positiv aus: man greift zu den Sternen und bleibt dennoch fest am Boden.

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