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Auf Tuchfühlung mit unserem Zuhause

6.03.2019

Auf Tuchfühlung mit unserem Zuhause

Bereits im frühen Stadion eines Embryos entwickelt sich der Tastsinn und es ist der Sinn der auch im Alter noch am längsten erhalten bleibt. Unsere Umgebung mit den Händen zu erfassen ist so normal, dass wir es gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. Die Kaffeetasse am Morgen fühlt sich anders an als die Türklinke und die Computertastatur ist so vertraut, dass wir beim Kauf einer anderen uns richtig umgewöhnen müssen. Alles ist selbstverständlich und oft unbewusst. Interessant ist das Wort „begreifen“, es hat den Tastsinn mit dem „etwas verstehen“ in ein einziges Wort gepackt. Kleinkinder nehmen alles in die Hand, wollen es berühren um zu begreifen. Betagte Menschen berühren oft ihre Umgebung mit den Händen, streicheln die Stuhlehne oder fahren über die Decke die auf ihren Beinen liegt. Der Tastsinn ist ein wichtiger Sinn und die Haut mit ihren Nervenzellen unsere flächenmässig grösste Möglichkeit mit der Umwelt Kontakt aufzunehmen.

Was hat das nun mit der Einrichtung zu tun? Warum ein Blog über den Tastsinn? Was unsere Haut berührt, berührt uns. Was sich gut anfühlt, tut uns gut. Unsere Umgebung wird manchmal als dritte Haut bezeichnet. Wie ist diese Haut? Berührt sie uns positiv?

Wohnen passiert mit dem gesamten Körper. Wir gehen barfuß über den Boden, liegen mit nackten Beinen im Bett, lehnen uns an Möbel, Türen, Wände an. Je nach Körperteil nehmen wir Oberflächen auch unterschiedlich wahr. Wenn es nun darum geht etwas auswählen, ist es gut wenn man sich vorgängig Gedanken gemacht hat, wie und womit man berührt werden möchte. Bei einem Arbeitsplatz hat man die Unterarme im Kontakt mit der Tischplatte. Möchte ich es eher kühl und erfrischend? Oder soll es eher warm und weich sein? Je nach dem könnte das Material Glas, Kunststoff oder Holz sein.

Mein Sofa: mag ich kühles Leder oder eher weicher Stoff? Gehen Sie auf Tuchfühlung mit ihren bestehenden Materialien im Raum, was passt, was nicht? Was könnte mit einem zusätzlichen Accessoire verändert werden? Ein Plaid aus Seidenstoff bringt Kühle, ein Schreibtischunterlage aus Leder Wärme. Je nach Material kann sich die Wirkung auf uns stark verändern.

Sich Zeit nehmen bei der Auswahl bewährt sich auf jeden Fall. Neben Optik, Preis und Funktion ist es auch gut einen Moment die Augen zu schliessen und sich ganz auf den Tastsinn zu besinnen. Möchte ich so berührt werden? Im Sinne von Yin und Yang (siehe früherer Blog) ist es auch gut, sich mit den verschiedensten Materialien zu umgeben und so eine ausgewogene Mischung und eine lebendige Raumwirkung zu schaffen. Weich, hart, rauh, glatt, kantig, rund. Es gibt so viele Möglichkeiten den Raum über Berührung zu erfassen.

Wer sich mit Pflanzen umgibt....

12.05.2019

Wer sich mit Pflanzen umgibt, lebt mitten im Glück (Chao-Hsiu Chen, chin. Autorin, Musikerin, Feng Shui Expertin)

Bevor es im Garten und auf dem Balkon mit den Pflanzen so richtig los geht, lohnt es sich auch einen Blick auf die Zimmerpflanzen zu werfen. Die trockene Luft und das wenige Licht des Winters setzt ihnen jeweils arg zu. Eine Auffrischungskur kommt jetzt gerade recht.

Immer wieder darf ich bei Veranstaltungen und Vereinen Vorträge zu verschiedensten Themen halten. Einer meiner Lieblingsvorträge heisst „Feng Shui und Pflanzen“ und trägt den Untertitel „Was der Gummibaum über seine Bewohner aussagt“.

Unsere Zimmerpflanzen werden oft nur als Dekorationsmittel im Raum verstanden. Vielleicht ist noch bekannt, dass sie helfen das Raumklima zu verbessern, da sie für mehr Feuchtigkeit und bessere Luft sorgen. Aber wussten Sie dass es Pflanzen gibt

die sehen?........ die riechen?.......... die sich bewegen?........die fühlen?.......... die schmecken?........ die hören?

Interessant! Und das ohne Augen, Nase, Beine, Mund oder Ohren. Wer genaueres wissen will dem sei der Film „Erlebnis Erde – Kluge Pflanzen“ empfohlen. https://www.youtube.com/watch?v=c2E_SaBAvIY

Zimmerpflanzen sind also nicht nur Dekorationsobjekte, sondern stille Mitbewohner. Sie alle haben verschiedene Charakteren. Wir gehen mit unseren Pflanzen eine Wohngemeinschaft ein. Und so wie ich meine WG Mitbewohner genau anschaue und mir überlege, ob ich mit ihnen zusammen Herd und Bad teilen möchte, so sollte man sich auch überlegen mit welchen Charakteren von Pflanzen man sich sein Zuhause teilen möchte. Ein Kaktus hat nun mal eine andere Ausstrahlung als eine Orchidee, und ein Bubikopf ist anspruchsvoller als ein Einblatt.

Es gibt Pflanzen die sich für unsere Umgebung besonders gut eignen. Hier sind vier besonders freundliche und pflegeleichte Mitbewohner vorgestellt:

 


                    

Der Geldbaum

Die Grünlilie

Der Gummibaum

Der Geldbaum ist das  Symbol für Reichtum und daher eine beliebte Feng Shui Pflanze. Sie ist aber auch der „gute- Laune-Baum“ und bringt Freude in den Raum.

Früher überall zu Hause, trifft man sie heute eher selten an. Sie ist das Symbol für Kreativität und hilft uns in festgefahrenen Zeiten weiter.

 

 

 

Gutmütig und sparsam lässt der Gummibaum viel über sich ergehen. Er ist der grosse Schaffer im Hintergrund und hilft in Erholungsphasen sich besser entspannen zu können.

 

Praxistipp:

Nach dem Umtopfen und Düngen lohnt es sich ein paar Bachblüten–Notfalltropfen ins Giesswasser zu mischen und die Pflanzen so besser an die neue Situation zu gewöhnen. Bachblüten-Notfalltropfen sind allgemein geeignet um kränkliche Pflanzen zu unterstützen und sollten auf dem Regal direkt neben dem Blumendünger stehen.

Was bringt uns das Schwein im 2019?

5.02.2019

Was bringt uns das Erd – Schwein im 2019?

Einmal nach Feng Shui eingerichtet, für immer eingerichtet? Leider nein!

Jedes Jahr bringt auch zeitliche Aspekte in unser Leben die uns fördern und fordern können. Diese jährlichen Zyklen werden nach dem Solarkalender errechnet und beginnen jeweils um den 4. Februar. Mit kleinen Massnahmen können diese Zyklen im Raum harmonisiert oder positiv verstärkt werden.

Dieses Jahr sind wird im Einfluss vom Erd – Schwein. Wir kennen das Schwein als Zeichen des Glücks. Es bringt Zuversicht und Optimismus. Das Element Erde wiederum bildet den Nährboden für Wachstum und Stabilität. Es steht für langsame und moderate Veränderungen.  Die Verbindung der nährenden Erde und der Lebensfreude des Schweins wirkt sich auf uns positiv aus: man greift zu den Sternen und bleibt dennoch fest am Boden.

Das neue Gelb

5.06.2019

 

Das neue Gelb

Eine bewährte Farbe zeigt sich in einem neuen Gewand und sorgt damit für grosse Begeisterung.

Aus der Praxis: ich bin auf dem Weg zu einem Kunden den ich vor 10 (oder sind es bald 15?) Jahren beraten habe. Ein neues Farbkonzept muss her, hat er mir am Telefon erklärt. Die Firma habe sich verändert und nun sollten auch die Räume wieder angepasst. Die Farben seien zwar immer noch stimmig, aber irgendwie passen sie halt doch nicht mehr so ganz.
Nach einer freundlichen Begrüssung und einem kurzen Austausch wie es uns beiden die letzten Jahre so ergangen ist, machen wir einen Rundgang durch die Räume.
Und ich muss sagen er hat recht: die Räume wirken freundlich, einladend und sehr harmonisch, aber irgendwie hat man das Gefühl die Zeit sei stehen geblieben. Das Unternehmen ist in der Finanzbranche tätig und wir hatten damals verschiedene grau Töne (Möbel und Teppiche) kombiniert mit dunkelblau (Logo) und sonnengelb (einzelne Farbstreifen an der Wand) gewählt. Die Möbel, der Teppich und auch das Logo würden bleiben, aber das Gelb müsse ersetzt werden, so lautete meine Aufgabe. Was auf den ersten Blick einfach erscheint, kann manchmal sehr knifflig sein: ein weitere Farbton in kühlen Bereich kam für mich nicht in Frage, da die Räume sonst unterkühlt gewirkt hätten. Rot? Nein, das ist eine zu konflikthafte Kombination. Orange? Wirkt irgendwie schnell billig. Braun? Zu träge. Die Lösung war schlussendlich verblüffend einfach und dennoch ideal. Ich habe dem Geschäftsführer wieder ein Gelb vorgeschlagen. Aber halt nicht mehr ein leuchtendes Sonnengelb, sondern ein Ockergelb mit einem leicht goldenen Unterton. Das Resultat war perfekt. Die Räume haben durch diese kleine Anpassung eine grosse Veränderung erfahren und der Aufwand hielt sich im überschaubaren Rahmen.
Dieses ockergelb, auch goldocker oder bernsteingelb genannt, sieht man jetzt immer mehr. Vor 10/15 Jahren wäre das undenkbar gewesen. Ein reines leuchtendes gelb musste es sein, „ verunreinigte“ Gelbtöne waren tabu. Heute gibt man dem Gelb oft einen leichten braunen Unterton und die leuchtenden Farbtöne werden eher belächelt. Was bleibt ist das Bedürfnis, zu den heute oft vielen kalten Farbtönen, mehr Wärme in den Raum zu bringen. Egal ob man es nun als sonnengelb oder ocker verpackt. Die Kraft vom Gelb wird uns in der Raumgestaltung immer wieder begleiten.

Praxistipp:

Wagen Sie mal was Neues! Ockerfarbene Bettwäsche und ein paar florale Dekokissen bringen neue Inspiration ins Schlafzimmer.

Wo bin ich Zuhause?

5.10.2018

Der letzte Blog hatte das Thema Stärkung der Vergangenheit und Verwurzelung zum Thema.

Das Thema Verwurzelung hat mich nachher noch intensiv beschäftigt und so inspiriert es mich, diesen Blog zum Thema „wo bin ich Zuhause?“ zu schreiben.

Während ich diese Zeilen schreibe sitze ich im 30.Stock und mein Blick kann über eine offene Landschaft und den weiten Himmel schweifen. Nein, ich bin nicht in einer Grossstadt im Ausland. Das gibt es auch hier und es ist mein neues Büro, dass ich diesen Sommer bezogen habe. Eine neue Wohnadresse und eine neue Geschäftsadresse, dieses Jahr hat grosse Veränderungen gebracht und die Frage „wo bin ich Zuhause?“ ist nicht ganz unberechtigt. Die vertrauten Möbel sind gezügelt, die liebsten Menschen immer noch um mich herum und dennoch hatte ich lange das Gefühl, ich sei in einem schönen Hotel und würde schon bald wieder packen und nach Hause gehen. Was macht aber ein Zuhause aus? Natürlich sind es vertraute Möbel und liebe Menschen, aber das alleine reicht nicht. Je länger ich hier bin, umso überzeugter bin ich, dass es die Rituale sind. Die immer wiederkehrenden kleinen und grossen Verrichtungen im Alltag die uns ein Gefühl von Gewohnheit geben. Besonders augenfällig ist das bei mir wenn ich nach Hause komme. Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich einen Ablauf und für alles ein Plätzchen gefunden habe. Noch immer ist nicht alles am richtigen Ort, aber ich muss nicht mehr jedes mal nachdenken, was ich wo habe oder hinlege, es geht allmählich automatisch. Seit ich mein Nachhause-Ritual (wieder) habe, fühle mich angekommen und nenne die neue Adresse mein Zuhause.

Praxistipp:

Es muss nicht unbedingt beim nach Hause kommen sein. Es ist aber interessant sich selber zu beobachten, wo man seine kleinen, täglichen Rituale hat. Mit diesen Rituale sollte man sorgsam umgehen und falls nötig auch Plätze dafür schaffen. Sie sind das, was uns das Gefühl von Zuhause geben.

Das Bagua Thema Familie und Gesundheit

5.09.2018

Das Bagua - Feng Shui Tuning zum Thema Familie, Herkunft, Tradition

Das Bagua ist ein bekanntes und beliebtes Instrument bei dem es drum geht ein Raster über die Wohnung zu legen und den einzelnen Himmelsrichtungen ein Thema zuzuordnen. Wird dieser Bereich im Haus mit den richtigen Elementen und Symbolen aktiviert, so kann dies unserem Leben einen neuen Schub bringen. In verschiedenen Blogs werde ich immer wieder auf eines dieser Themen eingehen.

Vergangenheit, Herkunftsfamilie, kulturelle Prägung, Ja sagen zur Veränderung

Das Thema Vergangenheit wird im Osten aktiviert. Möchte man neue Energie zu diesem Thema ins Leben ziehen, so lohnt es sich, die östlichste Ecke auf dem eigenen Grundriss genauer anzuschauen. Welche Räume befinden sich hier? Ist dieser Bereich offen, belebt oder eher träge und mit Dingen voll gestopft? Das Thema Vergangenheit wird dem Holz zugeordnet. Holz ist ein Element dass in der Erde fest verwurzelt, aber noch oben frei und beweglich ist. Genau so ist es auch mit dem Thema: unsere Wurzeln sind ein wichtiger Aspekt für unser ganzer weiteres Leben. Habe ich eine Vergangenheit die mir ein Urvertrauen schaffen konnte? Bin ich verwurzelt? Gibt mir meine Herkunft die Kraft und Zuversicht nach oben frei und flexibel zu bleiben? Menschen die wissen wo ihre Wurzeln sind, fällt es oft leichter eine Veränderung zuzulassen, sie sind in ihrer Urenergie bewusst und können dort jederzeit anzapfen. Aber Vorsicht, zu viel Holzenergie kann auch schwer und unbeweglich machen. Ein alter Baum lässt sich nicht mehr gerne verpflanzen. Wer zu stark in der Vergangenheit hängen bleibt, lässt nur ungern Veränderungen zu. Das Leben bringt aber immer wieder Veränderungen und sich dagegen zu wehren ist kräfteraubend und oft auch vergebens. Kommt ein Sturm, so ist der Baum am bestens gewappnet der ein gutes Wurzelwerk hat, aber nach oben dem Wind nachgeben kann. Genauso verhält es sich mit diesem Bagua Thema: eine gesunde und unbelastete Vergangenheit hilft uns in der Zukunft auf die verschiedensten Einflüsse zu reagieren und auch mal Veränderungen anzunehmen.

Praxistipp:

Gute Wurzeln braucht jeder Mensch. Möchte man sich diesem Thema im Leben annehmen, so könnte im Osten der Wohnung ein Bild von einem Baum mit einem guten Wurzelwerk oder ein stabiles Holzobjekt platziert werden. Gute Wurzeln braucht es auch unterwegs, das Symbol des „Baum des Lebens“ gibt es in verschiedenen Schmuckformen und kann so täglich mitgenommen werden.

Feng Shui für unterwegs

2.08.2018

Feng Shui für unterwegs

Letzthin ist mir ein Buch in die Hand gekommen, das mich zunächst geärgert hat: „Das Handtaschen Feng Shui“. Es ist doch immer wieder erstaunlich für was Feng Shui alles herhalten muss und sich teilweise weit weg von der Ursprungsidee entfernt hat. Nach dem Feng Shui im Raum, den extra angefertigten Zimmerbrunnen, dem 5 Elemente Schmuck, der rechtsdrehenden Bettwäsche und nun wohl die Handtasche als Werbeträger dran. Irgendwie ist dieses Buch dann doch auf meinem Stapel der gekauften Bücher gelandet! Die Kombination von „Handtasche“ und „Feng Shui“ hat im mir wohl einen unbewussten Kaufreflex ausgelöst, den die Zimmerbrunnen und die Energiebettwäsche bis jetzt nicht geschafft haben.

Über den qualitativen Inhalt des Buches kann man verschiedener Meinungen sein. Gerne kann sich jeder Leser, jede Leserin selber ein Bild machen: Die erste interessierten Person die sich bei mir meldet, bekommt es von mir geschenkt. Dass der Kauf nicht ganz umsonst war, zeigt sich nun, da ich mir Gedanken mache und sogar darüber schreibe. Weiterführend zum Thema „Handtaschen und Feng Shui“ seien hier nun meine Erkenntnisse aufgeführt:

Der erste Eindruck zählt, nicht nur beim Menschen (und mit dabei oft die Handtasche), sondern auch im Raum. Eine freundliche und offene Eingangsgestaltung ist ein wesentlicher Aspekt und es lohnt sich, von Zeit zu Zeit wieder mal seinen eigenen Eingang mit dem Blick eines Besuchers zu prüfen. Wirkt der Eingang überfüllt wie eine alte Handtasche die schon länger nicht mehr entrümpelt wurde? Oder ist unser Eingang so kühl und abweisend wie eine Tasche die wir mal gekauft und dann doch nie getragen haben? Hat er die Ausstrahlung eines eleganten Abendtäschchens oder eher wie eine praktische Umhängetasche?

Die Handtasche ist ein Raum. Ein Universum im Kleinformat, hier spiegelt sich das Unbewusste wider. Sie ist immer auch ein Abbild der Person die sie trägt. Alles was es vermeintlich zum Leben braucht ist hier drin. Wie viel mehr ist dann aber auch unser Koffer oder unser Rucksack, den wir für die Ferien packen, ein Abbild von uns und unserer Lebenseinstellung. Sind wir der Typ "auf Nummer sicher und noch ein bisschen mehr", "möglichst gleich wie zu Hause" oder eher " puristisch-sorglos"? Hier zeigt sich wie wenig wir eigentlich bräuchten um im Leben zu bestehen. Die Heimkehr bringt uns dann aber auch wieder den Luxus der Auswahl. Es kann aber kann auch motivieren das Thema Entrümpeln wieder mal anzugehen. Vielleicht sogar beim Thema Handtaschen?

Und meine dritte und wichtigste Erkenntnis ist aber: Wenn die Handtasche einen ersten Eindruck vom Menschen vermittelt und ein Abbild der Persönlichkeit der Trägerin ist, dann ist es immens wichtig welche Tasche man/frau wann trägt. Irgendeine Tasche geht gar nicht und irgendwie fehlt immer die Richtige. Ergo: es ist Zeit für eine neue Handtasche! Vielleicht finde ich ja in den Ferien MEINE Tasche.

Praxistipp:

Wer es im Text oben noch nicht begriffen hat, dem sei es hier nochmals gesagt: es ist Zeit die alten Handtaschen, Koffer und Rucksäcke zu inspizieren, entrümpeln oder zu entsorgen. So entsteht wieder Platz für Neues.

Der Frühling zieht ein!

2.04.2018

Draussen erleben wir die ersten Frühlingsboten. Aber irgendwie ist es dieses Jahr zäh. Der Schnee ist hartnäckig und kühle Temperaturen immer noch an der Tagesordnung. Wenn der Frühling draussen noch nicht so recht will, so ist das ein Grund mehr die Wohnung frühlingshaft wach zu küssen.

Mit diesen einfachen Wohnideen wird das Zuhause sonnig und frisch:

Mehr Leichtigkeit

Weg mit Fellen, dicken Wolldecken und üppigen Dekorationen. Her mit leichten Baumwollplaids, hellen Kissen und Pastellfarben. Vorhänge, Kissen, Teppiche, Bett- und Tischwäsche sind gute Möglichkeiten grossflächig die trendigen Pastellfarben rosé, mint und hellblau einzusetzen. Darf es etwas kräftiger sein? Dann ist ein warmes sonnengelb nun perfekt um die Wohnung auf Frühling umzustylen.

Es blüht

Frische Blumensträusse und blühende Zweige in hellen Vasen bringen die erwachende Natur in den Raum. Ein grosser Blumenstrauss ist schön. Spannender ist es aber die Blumen und Zweige in verschiedene Vasen aufzuteilen und in einer Reihe zu platzieren. Immer ein Highlight ist ein blühender Zweig an einem eher ungewöhnlichen Ort wie zum Beispiel im Bad aufzustellen.

Neuer Wind beim Möblieren

Ist alles am richten Platz oder steht es nur aus Gewohnheit da? Es lohnt sich wieder mal mit einem kritischen Blick das Zuhause zu betrachten. Wie wäre es mal den Esstisch zu drehen? Anstelle der Nachttische Beistelltische zu verwenden? Oder die alte Ständerlampe endlich auszuwechseln? Kleine Veränderungen können bereits viel bewirken und werten oft auch die bestehenden Möbel auf.

Ein Platz an der Sonne

Vielleicht sind die Temperaturen noch nicht ideal für ein ausgiebiges Sonnenbad, aber für einen Kaffee an der Sonne reicht es noch schnell einmal. Der sonnigste Platz auf dem Balkon oder Sitzplatz kann daher bereits eingerichtet werden. Zwei Stühle, ein Tischchen und die dicke Decke, die drinnen nicht mehr gebraucht wird, reichen für einen Platz an der Sonne. Bunte Primel in farbigen Töpfen sind hier ideale Begleiter.

Praxistipp:

Was braucht es noch? Mein Tipp ist einfach: ausprobieren, umsetzen, experimentieren!

Ich bin dann mal weg: Frühlingsblumen kaufen!

Wenn die Wohnung so gut passt wie ein alter Pullover...

12.03.2018

In letzter Zeit erlebe ich oft, dass meine Kunden in eine neue Wohnung umziehen. Das ist doch völlig normal, könnte man jetzt sagen. Wer umzieht hat eher den Bedarf nach einer Beratung. Aber das ist es nicht, die meisten meiner Kunden die im Moment umziehen, wechseln von einer von aussen gesehen besseren Wohnsituation in eine vermeintlich schlechtere. Was steckt dahinter?

Wenn man sich für ein Haus oder eine Wohnung entscheidet, so ist das fast immer ein Bauchentscheid. Natürlich spielen Faktoren wie Preis, Angebot und Standort eine Rolle, aber schlussendlich betritt man eine Wohnung und man weiss, hier kann ich leben, oder eben nicht. Jeder von uns hat Lebensträume, Visionen und Ziele, und die Wohnung soll (unbewusst) dazu passen.

Wer Karriere machen will, wird kaum ein abgelegenes Bergchalet als sein ständiges Wohndomizil wählen. Wer von Familie und Kindern träumt, kauft keine 2-Zimmer Loftwohnung. Wir sehen unser zukünftiges Zuhause und malen uns aus wie wir darin leben. Passt es zu unserer Lebensvorstellung, so hat die Wohnung eine gute Chance, dass wir sie nehmen. Leben wir dann dort, so ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass sich unser Leben auch so entwickelt wie wir es uns vorstellen. Wenn unsere Umgebung uns  in unseren Plänen unterstützt, so ist es auch viel einfacher diese zu erreichen.
Irgendwann ist aber ein Lebenstraum abgeschlossen. Die Kinder sind ausgeflogen, beruflich hat mansich weiterentwickelt oder die Partnerschaft hat sich verändert. Das Haus oder die Wohnung ist aber immer noch gleich. Es ist wie ein liebgewordener alter Pulli. Er fühlt sich vertraut an, ist ein treuer Begleiter, die Qualität ist hochwertig. Aber wenn man sich im Spiegel anguckt, passt der Stil irgendwie nicht mehr. Zuerst will man es vielleicht nicht wahrhaben, schliesslich ist er von guter Qualität, hat viel gekostet und eigentlich auch sehr praktisch. Aber ist mal die Erkenntnis da, dass er nicht mehr zum jetzigen Stil passt, dann ist die Lust nach einer Shoppingtour da und ein loslassen ist möglich.
Genau das kann auch mit unserer eigenen Wohnsituation passieren. Obwohl nach aussen alles schön wirkt, der Ort uns durch viele Lebenssituationen begleitet hat und in jeder Ecke Erinnerungen stecken, ist die Lust nach Veränderung da. Irgendwie passt die Umgebung nicht mehr zum jetzigen Leben. Vielleicht ist der neue Ort teurer, kleiner, hat weniger Garten und.... und....und....

Nach aussen wirken diese Argumente sicher stark, und oft reagiert unser Umfeld mit Unverständnis auf unseren Wunsch nach Veränderung. „Warum verändern, ihr habt es doch so gut“. Ein Satz den man zu hören bekommt und nicht gerade hilfreich ist.

Aber wenn der neue Pulli oder eben Ort auch teurer, kleiner oder lauter ist, so passt er dennoch wieder besser zu unserem neuen Lebenstraum und ist daher für uns eine echte Alternative zum Gewohnten.

Veränderungen sind immer anstrengend und manchmal bereut man während des Prozesses die Entscheidung. Aber wenn das neue Outfit dann wieder passt, wird auch aus diesem Pulli wieder ein Lieblingsstück.

Praxistipp:

Damit der neue Pulli wieder passt, kann eine Feng Shui Beratung hilfreich sein. Ich freue mich auf einen Anruf.

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